[Test] Zwischenergebisse von Gnome 3.6

Ich möchte an dieser Stelle meinen Gnome 3 – Test (hier der 1. Teil) fortsetzen und die Stärken und Schwächen der Desktopumgebung weiter beleuchten. Eine besondere Stärke von Gnome 3 ist die Integration von Onlinediensten. Jedoch setzen diese das Programm "empathy" voraus, welches nicht mitinstalliert wird, wenn man wie in meinem Falle auf ein System, auf dem Gnome nicht standardmässig installiert war, installiert hat. In diesem Falle muss das Paket

empathy

installiert werden. Wenn man dies installiert hat muss man das gewünschte Konto natürlich einrichten. Dies erfolgt direkt in Empathy. Über das Menü "Online – Konten" kann man die derzeit eingerichteten Online – Konten auflisten und Bearbeiten. Hier ergab sich jedoch eine Unschönheit. In meinen Systemeinstellungen tauchen nun 2 Menüpunkte mit dem Titel Auswahl_012 "Online – Konten" auf. Hier scheinen 2 Pakete zu kollidieren. Dies liegt möglicherweise auch an meinem System, das kürzlich von Precise auf Quantal aktualisiert wurde. Ich finde, diese Anordnung ermöglicht es spielend leicht, seine Onlinekonten zu managen. Auch kann man gezielt ein- und ausstellen. Und man kann auch einfach mal offline gehen ;). onlinekonten Gerade Chatfunktionalitäten sind in Gnome 3 nahezu genial eingebunden. Hier muss man jedoch sagen, dass dies nur für Dienste gilt, die durch empathy abgedeckt werden können. Online - Menue Andere Programme, die auf andere Chatprotokolle zurückgreifen, können diese direkt im Gnome vorhandene Funktion nicht benutzen. Schaade :(. Wenn man möchte, kann man im Herunterfahren Menü (ich nenne das hier jetzt mal so) einstellen, ob man als "verfügbar", "untätig" oder ganz offline gehen will. Möchte man jedoch mehr einstellen, muss man dies in Empathy direkt tun. Ähnlich wie bei Onlinekonten sieht es auch bei dem Kalender aus. Gnome 3 verfügt über einen Kalender, jedoch kann man hier nicht jedes Programm nutzen. Hierfür sehen die Macher von Gnome "evolution" vor, welches im gleichnamigen Paket verfügbar ist. Performance

Ich nutze Gnome 3 auf einem Laptop, welcher schon etwas alt ist. Trotz des CPU – Governors "ondemand" lässt sich Gnome 3 gut, jedoch nicht ganz ruckelfrei bedienen, was sich gerade dann, wenn viele Fenster geöffnet sind, bemerkbar macht. Pro und Kontra nach einiger Nutzungsdauer

Pro

  • Grandiose Online Integration – Stabiles Arbeiten, keinerlei Abstürze festzustellen – Gnome verursacht geringe Systemlast ggü. anderen Desktopumgebungen ### Kontra

  • Geringfügige Unschönheiten (doppelte Menuepunkte bei den Systemeinstellungen, Trayleiste recht verbuggt, manche Trayicons werden nicht zentriert) – Will man die Onlineintegration nutzen, muss man häufig auf vorgesehene Tools (Empathy, Evolution) zurückgreifen. Großes Minus. – Nicht alle installierten GTK – Designs können auch benutzt werden.
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