[Test] Debian Pakete mit Debreate erstellen

Moin, ich habe auf der Suche nach Tools für eine einfachere Debian – Paketerstellung "debreate" gefunden. Es ist bisher das fehlerärmste und einfachst zu bedienende Progrämmchen für die Paketierung für Debian.

Installation

Debreate ist unter http://debreate.sourceforge.net/ erhältlich, der Download ist in Form eines 7z – Archivs als auch als Debian – Paket möglich. Ich habe die Archivversion getestet. Das in Python entwickelte Programm lässt sich über das gleichnamige Executable starten. Empfehlung: Um zu verhindern, dass Lintian seine "wrong permissions" Krise bekommt, könnte das Programm als Superuser per sudo o. ä. (ja ich weiß) gestartet werden. Update: Es wäre zu empfehlen, anstelle des Einsatzes von sudo ein Root-Ähnliche Umgebung, wie fakeroot, zu nutzen. Bedienung

Debreate ist in einer Dialogform angelegt und lässt sich daher recht gut bedienen. Auch die Verteilung der einzelnen Dateien in die Verzeichnisse geschieht recht intuitiv. Sogar Post – Install Skripte etc. lassen sich sehr leicht mit einbetten. Fazit

Ich werde in Zukunft Debreate für das Schnüren meiner Debian Pakete nutzen, da es wirklich kinderleicht ist damit die Pakete zu erstellen. Und danach kann man die Pakete mittels alien noch in die restligen Formate übersetzen ;D. Pro/ Kontra

  • Einfach zu Bedienen + Funktioniert (als eine der wenigsten Programme) überhaupt fehlerfrei + Pakete können auch direkt installiert werden – Nicht alle CONTROL – Felder im Dialog vorhanden* Weitere Informationen

    Zum Thema Paketierung unter Debian kann man auch das Handbuch (http://www.debian.org/doc/debian-policy/ch-controlfields.html) heranziehen. *Dieses Problem kann behoben werden, indem das Paketprojekt mit einem beliebigen Editor geöffnet wird und an der entsprechenden Stelle der Wert angefügt wird. Alternative: Weg per Hand

    Man kann natürlich auch den Weg per Hand gehen und die Paketkomponenten selbst erstellen. Im Ubuntuusers-Wiki ist ein ausführliches Tutorial vorhanden

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