Murks des Tages: deauthenticating by local choice (reason=4)

mkd Heute mal wieder ein Beitrag, bei dem es um etwas unerfreuliches geht. Heute sind Standardtreiber, die Linux automatisch mitbringt und damit versucht, die Hardware anzusprechen. Spezieller ging es um einen WLAN – Stick, der auf den ersten Blick direkt nach dem Einstecken zu funktionieren schien. Dem war aber nicht so, fast minütlich warf der Router den PC aus dem WLAN. deauthenticating from {MAC} by local choice (reason=4) Ein kurzer Blick mit dmesg offenbarte mir, dass der Router mich wegen "Grund 4" aus dem WLAN wirft. Diese Kennung Nr. 4 beschriebt, dass die Verbindung des System wegen Inaktivität geschlossen wurde (andere Codes kann man hier finden, btw). Gut, wo setze ich nun an, erst mal das Gerät identifizieren. Mit lsusb geht das meistens. Bus 007 Device 002: {a wild MAC} Realtek Semiconductor Corp. RTL8192CU 802.11n WLAN Adapter Somit war schon mal der Chipsatz mit "RTL8192CU" identifiziert. Da das Gerät unter dem Betriebssystem mit den Fenstern funktionierte, konnte es nur am Treiber liegen. Natürlich hatte ich vergessen, Ndiswrapper zu "entladen", den ich vorher benutzen musste. Gesagt, getan. Sache erledigt, Ndiswrapper war als Problemquelle ausgeschlossen. Nach kurzer Recherche scheint sich heraus zu kristallisieren, dass der Treiber für den Chipsatz "rtl8192cu" (hierzu ist ein Wikiartikel bei Ubuntuusers empfehlenswert, bei Ubuntu scheint der Standardtreiber auch zu versagen) Schuld sein könnte. Im AUR ist für Arch Linux zwar ein Paket verzeichnet, leider bekommt man einen wunderschönen HTTP 404 Fehler an den Kopf geworfen, wenn man das Paket installieren will. Nach weiterer Recherche zeigte sich, dass dieses Paket doch im AUR zu finden ist. In einem Eintrag im Google – Forum wurde ich dann fündig. Lustigerweise geht es da eigentlich um nen Einplatinencomputer, aber da es auch um den Chipsatz ging, habe ich dort mal etwas weiter gelesen. Befolgt man die verlinkten Schritte (außer Nano installieren, warum auch immer der das geschrieben hat), so installiert sich ein funktionierender Treiber für den Chipsatz. Seitdem läuft das WLAN stabil. Wäre das Paket auch nach außen sichtbar, so hätte ich den Treiber wohl in 5 Minuten installiert gehabt. So wurde daraus 1,5 h 🙁 .

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