LXC Upgrade auf 2.0.3-1: IP weg

In der Arch-Paketverwaltung liegt das Paket lxc, welches in der Version 2.0.3-1 vorliegt. Beim Upgrade von 2.0.1-1 auf die neue Version führt es dazu, dass die Container keine IP-Adressen mehr bekommen, wie der Befehl lxc-ls -f zeigt.

[root@linuxroula chrism]# lxc-ls -f
NAME  STATE   AUTOSTART GROUPS    IPV4 IPV6 
boinc RUNNING 1         autostart -    -    
web   RUNNING 1         autostart -    -    

Die Container haben außer dem Loopback-Interface kein weiteres Interface mehr installiert. Das Problem liegt daran, dass die Container schlichtweg kein Interface finden, über das die Brücke läuft.

Durch Einfügen folgender Konfigurationsangaben (z. B. in die /usr/share/lxc/config/debian.common.conf, wenn alle Hosts auf Debian basieren) wird das Interface br0 (bzw. den Namen der Brücke) mit der Konfiguration lxc.network.link definiert (Quelle):

lxc.network.type = veth
lxc.network.link = br0
lxc.network.flags = up

lxc.network.link
specify the interface to be used for real network traffic.

Nach Restart von LXC (beziehungsweise des Hosts) zeigt lxc-ls -f, dass die Container wieder IP-Adressen beziehen.

[root@linuxroula chrism]# lxc-ls -f
NAME  STATE   AUTOSTART GROUPS    IPV4            IPV6                              
boinc RUNNING 1         autostart 192.168.178.83  {IPv6}    
web   RUNNING 1         autostart 192.168.178.196 {IPv6}    

Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Tux_(Maskottchen)#/media/File:NewTux.svg

Christoph

Programmierer. Linuxuser. Blogger. Macher vom Distrochooser. Auch unter me@0fury.de erreichbar (PGP).

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